Sicherheit im Eigenheim - Wo ist anzusetzen?

Die Zahl der Einbrüche bewegte sich in Österreich zuletzt auf einem konstant hohen Niveau. Nach wie vor sind Bürgerinnen und Bürger dazu angehalten, sich selbst um einen adäquaten Einbruchsschutz zu kümmern. Doch wo ist anzusetzen, damit dieses Ziel unter dem Einsatz von möglichst wenig Kapital erreicht werden kann? Wir haben dafür die entscheidenden Faktoren genauer beleuchtet.

Fenster gezielt sichern

Ein wesentlicher Teil der Einbrecher entscheidet sich dafür, über die Fenster in ein Objekt einzudringen. Hierbei handelt es sich um ein leichtes Vorgehen, sofern die Fenster etwa über das Erdgeschoss leicht zugänglich sind. Ausgestattet mit einem Stemmeisen dauert es nur wenige Augenblicke, bis ein klassisches Modell aus dem Rahmen springt. Praktisch unbemerkt ist es dann für den Täter möglich, in das Gebäude einzudringen.

Wer nicht bereits die höheren Kosten von speziellen Sicherheitsfenstern in Kauf nahm, dem bleibt nur die nachträgliche Absicherung. Hier kann ein Sperrriegel eingesetzt werden, der auf der Innenseite angebracht wird. Dieser schützt das Fenster vor dem einfachen Eindringen durch wenige gezielte Handgriffe.

Türen und Garagentore

Auch der Zugang durch die Garage stellt für Einbrecher in diesen Tagen ein beliebtes Ziel dar. Bereits beim Tor und dem Antrieb desselben sollte deshalb auf hohe Sicherheitsstandards Wert gelegt werden. Hersteller, wie sie zum Beispiel auf normstahl.at zu finden sind, haben es sich zur Aufgabe gemacht, hier für ein höheres Maß an Sicherheit zu sorgen. Dafür sorgt eine über die Jahre ausgereifte Sicherheitstechnik.

Selbst die Haustüre wird von geübten Tätern immer wieder als Zugang zum Haus genutzt. Viele Bürgerinnen und Bürger sind der Meinung, kaum ein Dieb könnte so dreist sein und sich dem Haus auf diese Weise nähern. Aufgrund der Tatsache, dass auf diesem Wege kaum Aufmerksamkeit erregt wird, gelingt es den Einbrechern immer wieder, auf diese Weise zum Erfolg zu kommen.

Prävention ist möglich

Im besten Fall zielt die Sicherheitstechnik der eigenen vier Wände darauf ab, dass potenzielle Täter erst gar nicht auf die Idee kommen, das eigene Wohnobjekt als Ziel zu wählen. Dies gelingt grundsätzlich dadurch, dass die Wohnung zu jeder Zeit einen bewohnten Eindruck macht. Heute ist es etwa durch eine automatische Steuerung der Beleuchtung möglich, ganz gezielt diesen Eindruck zu erwecken. Die Anlage ist dazu in der Lage, die Lichter des Hauses in einem natürlichen Rhythmus ein- und auszuschalten. Letztlich ist damit die Chance verbunden, das Haus selbst in einer Phase der eigenen Abwesenheit bewohnt aussehen zu lassen.

Im Smart Home schließt sich daran meist die zentrale Steuerung der Beschattungsanlagen an. Über das Smartphone oder Tablet ist es letztlich auf der ganzen Welt möglich, den Zugriff auf das System zu genießen. An und für sich bedeutet dies die Möglichkeit, in eigener Abwesenheit die Rollläden und Jalousien immer wieder anzupassen. So kann gezielt der Eindruck eines bewohnten Objekts erweckt werden, das nicht für einen Einbruch geeignet ist.

Es sind nicht nur materielle Gründe, aus denen die Menschen in Österreich Beratungsangebote nutzen und in den Einbruchschutz investieren. Schwerer als der durchschnittliche Schaden in Höhe von 3.000 Euro, der im Falle eines Einbruchs entsteht, wiegt an dieser Stelle die psychische Belastung.